Allgemeine Informationen

Der Körper eines Menschen braucht durchgehend Energie, um am Leben zu bleiben. Die Energiegewinnung bezieht er aus der Nahrung und gibt sie über den Blutkreislauf an die Zellen weiter. Um sie nutzen zu können, muss sie ähnlich wie bei einem Auto erst einmal verbrannt werden. Die Verbrennung findet in den Mitochondrien statt. Sie werden deshalb auch gern als Kraftwerke des Körpers bezeichnet.

Was sind Mitochondrien?

Als Mitochondrien werden kleine Zellorganelle bezeichnet, die Bestandteile der meisten Zellen unseres Körpers sind, vor allem der Sinnes, Nerven-, Muskel- und Eizellen. Ihre Funktion und ihr Aufbau wurden vor ca. 60 Jahren genauer erforscht, als es erstmals mit Hilfe des Elektronenmikroskops gelang, sie sichtbar zu machen. Mitochondrien finden sich nur bei Lebewesen mit einem Zellkern (Eukaryoten), bei Lebewesen ohne Zellkern (Prokaryoten) sind keine vorhanden. Manche Zellen enthalten ein einziges großes Mitochondrium, manche bis zu 2000 kleine. So können z. B. in einer Leberzelle ca. 2000 Mitochondrien sein, während in roten Blutkörperchen überhaupt keine vorhanden sind.

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Wirkstoff A5H

Während A-KGS eine Schlüsselverbindung zur aeroben zellulären Energiegewinnung darstellt, unterstützt 5-HMF als starker Radikalfänger, die antioxidative Fähigkeit von A-KGS. Darüber hinaus wird durch die synergistische Wirkungsweise von A-KGS und 5-HMF eine Art Schutzschild vor den zerstörerischen Auswirkungen von oxidativem Stress (RONS) erreicht und gleichzeitig die Sauerstoffversorgung in den Zellen (Sauerstoff-Utilisation/VO2max) optimiert. Körpereigene Abfallprodukte werden sofort und ohne notwendige Depotbildung in aktive Zellenergie (ATP) umgewandelt beziehungsweise deren Abtransport und Regeneration wird beschleunigt. Daher stellt die Wirkstoffkombination A5H eine perfekte Symbiose dar.

Aufbau der Mitochondrien

Das Aussehen der Mitochondrien gleicht einer Bohne, sie können aber auch eine runde Form haben. Sie sind mit einer Doppelmembran ausgestattet, nach außen durch ein Organell, das die Zellen wie eine Schale umgibt, innen befinden sich fächerförmige Ausstülpungen, in denen die Zellatmung stattfindet und die Energie für die Körperzellen gewonnen wird. Zwischen den Ausstülpungen befindet sich eine Flüssigkeit, die Mitochondrien-Matrix, in der sich das Erbgut einer Zelle (Genom) mit einer ringförmigen DNA und Ribosomen für die Herstellung von Proteinen befindet. In einem Genom ist ungefähr 1% der Erbinformation eines Menschen enthalten. Wenn ein Mitochondrium defekt ist, kann es bis zu 50 verschiedene Krankheiten auslösen (Mitochondropathien).

Funktion der Mitochondrien

Mitochondrien haben die Aufgabe, Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) für die Zellen bereitzustellen. Das funktioniert über die Atmungskette, die aus verschiedenen Enzymen im Inneren der Mitochondrien besteht. Sie sind kettenförmig nebeneinander angeordnet, um den Transport von Elektronen zu erleichtern.

Mitochondrien reproduzieren sich nach dem Prinzip der Zweiteilung wie auch Bakterien selbst. Dabei wird vom Körper aufgenommene Nahrung verdaut und dann ins Blut geleitet. Über den Blutkreislauf erfolgt die Weiterleitung an die Zellen, wo sie in Energie umgewandelt wird. Wenn Mitochondrien verbraucht sind, werden sie über das Zusammenspiel von Endoplasmatischem Retikulum, Golgi-Apparat und Lysosomen wieder abgebaut.

Funktionsstörungen (Mitochondriopathien)

Probleme mit der Energieversorgung der Zellen gibt es, wenn die Mitochondrien in ihrer Funktion gestört sind, z. B. durch freie Radikale in den Zellen, die anhaltende Entzündungen oder Infekte, Darmerkrankungen, eine beeinträchtigte Darmflora, Medikamenten-Nebenwirkungen, Umweltgifte, Traumata im Bereich von Kopf und Halswirbelsäule, körperlichen oder seelischen Stress begünstigen. Durch die Funktionsbeeinträchtigungen der Mitochondrien funktioniert die Atmungskette nicht mehr reibungslos und es kommt zur Verzögerung der ATP-Versorgung, bei der die Körperfunktionen verzögert mit Energie versorgt werden, worunter die allgemeine Belastbarkeit leidet. Daher haben Störungen der Funktion der Mitochondrien auch weitreichende Auswirkungen auf die Zellen im Körper. Das ist z. B. bei Erbkrankheiten der Fall, die sich häufig schon im Kindes- oder Jugendalter andeuten und bei denen es zum Komplettausfall einzelner Enzyme kommen kann. Bei wichtigen Enzymen kann das für die Betroffenen große Beschwerden verursachen. Die Kinderheilkunde behandelt dann vornehmlich die Symptome.

Nach neuerer Erkenntnislage können Störungen aber auch erst im Laufe des Lebens auftreten. In diesem Fall spielen gestörte biochemische Prozesse in den Mitochondrien eine Rolle, z. B. eine Schwermetallbelastung durch Materialien in der Zahnheilkunde oder Lösungsmittel, traumatische Verletzungen oder eine unzureichende Entgiftung im Körper. Derartige Einschränkungen leisten chronischen Entzündungen Vorschub und fördern Stress durch freie Radikale. Da diese Vorgänge meistens über einen längeren Zeitraum wirken können, bis sie erkannt werden, wird das betroffene Körpergewebe durch die fortwährende Belastung mit freien Radikalen geschwächt. Das Problem bei Mitochondrien ist, dass sie zwar mit der DNA ihr eigenes Erbgut in sich tragen, aber die Natur hat sie nicht mit entsprechenden Schutz- und Reparaturfunktionen ausgestattet, um Schäden vorzubeugen oder sie wieder auszugleichen. Unter normalen Umständen ist das kein Problem, weil es für jede Zelle Kopien gibt, die bei Bedarf die Funktion übernehmen und die Energieversorgung sicherstellen können. Bei einer starken Einwirkung von freien Radikalen werden aber Enzymeinheiten beschädigt und vermehren beschädigtes Erbgut weiter.

Besonders problematisch sind auch die nur in Mitochondrien vorkommenden Enzyme mit Eisen-Schwefel-Cluster. Wenn zu wenig Eisen vorhanden ist, kann mit Schwefel allein kein ATP gebildet werden und die Zelle bekommt nicht genügend Energie. Da Eisen auch für die Sauerstoffversorgung und andere wichtige Körperfunktionen benötigt wird, werden Zellbestandteile nachhaltig beeinträchtigt und können ihre Funktion nicht mehr hinreichend erfüllen. Weil diese Abläufe nicht nur in einer einzigen Zelle stattfinden, kann man sich vorstellen, welche Auswirkungen Funktionsstörungen der Mitochondrien auf den ganzen Körper haben können. Im Körper werden dadurch immer wieder Entzündungen begünstigt, weil er die Störfaktoren beseitigten will. Aber die fein abgestimmten Immunreaktionen greifen in diesem Fall nicht mehr.

Je nachdem, wo im Körper es zu Funktionsbeeinträchtigungen der Zellen kommt, können folgende Krankheiten auftreten:

Wenn man die Abläufe in den Zellen betrachtet, kann man gut nachvollziehen, warum es bei manchen Menschen zu immer mehr Erkrankungen kommt, ein häufiges Phänomen bei Autoimmunerkrankungen und Allergien.

Mitochondrien-assoziierte ER-Membran (MAM)

Die ER-Membran – MAM Die Mitochondrien-assoziierte ER-Membran – oder kurz MAM – ist ein Element, das maßgeblich für die Struktur zuständig ist. Die Membran spielt zudem eine wichtige Rolle in der Homöostase und der zellulären Physiologie. Früher nahm man an, dass die Mitochondrien-assoziierte ER Membran eine dauerhafte Verunreinigung bei der Fraktionierung ist, ausgelöst durch technische…

Mitochondrien und der dritte Typ Cristae

Mitochondrien vom Typ Cristae haben an ihrer inneren Membran viele Einstülpungen, genannt Cristae. Dieser lateinische Begriff bedeutet so viel wie Kamm. Die Oberfläche der Membran wird dadurch maßgeblich vergrößert.

Mitochondrien – Typ Prisma

An manchen Stellen findet man einen vierten Mitochondrien-Typ, den Prisma-Typ. Er ist eine Besonderheit bestimmter Leberzellen, den Astrozyten. Seine Einstülpungen weisen eine dreieckige Form auf.

Mitochondrien: Typ – Sacculus

Zwei Membranen sind für die Mitochondrien charakteristisch formgebend. Für das Aussehen der Organelle ist die äußere Membran zuständig, die ihr die bohnenförmige Gestalt verleiht. Die Typ Sacculus Mitochondrien beinhalten in der inneren Membran Proteinkomplexe, die für den Ablauf in der Atmungskette notwendig sind.

Mitochondrien: Tubulus-Typ

Tubulus Mitochondrien sind kleine Organellen, die sich in unseren Zellen befinden und sich dort frei bewegen können. Sie erzeugen Energie und sind damit die Kraftwerke unseres Körpers. In steroidproduzierenden Zellen findet man den Tubulus-Typen mit weiten, schlauchförmigen Einstülpungen.

Podcast zu Mitochondrien

Aufbau der Mitochondrien
Größe der Mitochondrien
Definition der Mitochondrien
ATP in den Mitochondrien
Stärken der Mitochondrien
DNA der Mitochondrien
Defekte Strukturen der Mitochondrien